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[Beratung] Eigene Cloud realisieren
#1
Hallo liebe Zaiendoaner,
nachdem ich nun endlich ein Smartphone mein Eigen nenne und auch mobil Internet habe, stellt sich für mich die Frage nach einer Cloud.

Natürlich gibt es genügend Anbieter dafür, da wären Microsoft mit Skydrive, Google Drive und natürlich das bereits vorinstallierte DropBox.

Das Problem damit ist jedoch, dass meine Dateien dann ja auf irgendwelchen ausländischen Servern liegen - und selbst mit Verschlüsselung (BoxCryptor etc.) möchte ich das eigentlich nicht.

Daher habe ich mir überlegt, ob und wie es möglich wäre, eine eigene Cloud zu realisieren und hätte dazu gerne eure Gedanken und Rat.

Folgendes schwebt mir vor:
Nachdem der Router eh permanent läuft, würde ich an den Router einen PC hängen. Dieser sollte passiv gekühlt sein und wenig Strom verbrauchen.
Anschlüsse für mindestens zwei Festplatten für ein Raid-0 sollten gegeben sein.
Ich denke da muss Marke Eigenbau her, weil ich noch kein passendes NAS oder passenden Wohnzimmer-PC gefunden habe.

Auf diesem PC bräuchte ich dann ein Betriebssystem / Programm, was die Festplatteninhalte ins Netz zur Verfügung stellt, nachdem es den zugreifenden Benutzer verifiziert hat.
Damit wären dann auch geteilte Ordner etc. möglich.
Hat dazu jemand eine Idee? Wäre das beispielsweise mit einem Linux Samba Server möglich?

Mein Router bezieht außerdem dynamische IP-Adressen. Daher sollte der PC in regelmäßigen Abständen seine eigene IP überprüfen und an einen Webserver (zum Beispiel den Zaiendo Server) senden. Dieser Server hat ja eine statische IP/Domain. Der Server würde sich dann stets die aktuelle IP-Adresse des PC abspeichern.

Nun bräuchte ich nur noch eine entsprechende Android App, die beim Server die aktuelle IP-Adresse erfragt und dann die Verbindung zum Wohnzimmer-PC herstellt und dort Zugriff auf die Dateien hat.

Außerdem würde ich auf den Server gerne auch via Netzwerk direkt zugreifen können, damit zum Beispiel mein Laptop Dateien nicht über das Internet ziehen muss sondern direkt aus dem LAN/WLAN.

Das bedeutet, die Hauptsachen für die Programmierung wären:
- die Server-Software mit Nutzer/Ordnerverwaltung und IP-Push
- die Android/iOS/Windows App für den Zugang zur Cloud

Das Script, dass auf dem Online Server die IP verwaltet wäre simpel.

Nun die Frage wie fange ich da am Besten an? Welches OS wäre am sinnvollsten für den PC, gibt es da eventuell schon fertige Lösungen?
Gibt es eine universelle Android App mit Quellcode die man sich mal ansehen könnte?

Interessant wäre natürlich auch, wenn jemand von euch Empfehlungen für die Hardware-Seite hätte, also einen guten Silent-PC kennt.

Beste Grüße
Lennart
[Bild: zaiendosig.php]
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#2
Ich werfe einfach mal die Linux Software OwnCloud in den Raum (dafür gibt es auch eine Android App für den Zugriff). Da bekommste alles Cloudtypische s. Wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/OwnCloud

Das mit dem IP-Push klingt mir zu kompliziert, schonmal über dynDNS nachgedacht? Die meisten Router unterstützen das, wenn nicht dann gibts bestimmt n Linux-Programm dafür.

Für den Netzwerkzugriff kannst du dir ja noch Samba einrichten.
I'm sorry, Dave. I'm afraid I can't do that.
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#3
Das ich da noch nicht selbst drauf gestoßen bin... sieht wirklich sehr gut aus, lade es mir gerade mal runter. Vielen Dank gamer94!

Der IP-Push wäre eigentlich nicht kompliziert, der Rechner müsste nur selber alle paar Minuten seine eigene IP-Adresse an den Server senden und der gibt sie dann weiter. dynDNS wollte ich eigentlich absichtlich nicht verwenden, weil das dann wieder andere Probleme aufwirft...
[Bild: zaiendosig.php]
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#4
(20.10.2012, 14:20)Lennart schrieb: Der IP-Push wäre eigentlich nicht kompliziert, der Rechner müsste nur selber alle paar Minuten seine eigene IP-Adresse an den Server senden und der gibt sie dann weiter. dynDNS wollte ich eigentlich absichtlich nicht verwenden, weil das dann wieder andere Probleme aufwirft...

Ich finde es komplizierter als dynDNS, aber nungut. Welche Probleme entstünden denn mit dynDNS?
I'm sorry, Dave. I'm afraid I can't do that.
Antworten
#5
Ich nutze im entsprechenden Netzwerk schon eine Vielzahl an Programmen und Devices, die auf dynamische IPs angewiesen sind sowie eine Art manuellen dynDNS-Dienst. Außerdem mag mein Router das nicht wirklich... aber die IP-Zuweisung sollte wirklich eine Kleinigkeit sein wenn die restliche Cloud steht Smile
[Bild: zaiendosig.php]
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#6
Achso, jut.
Manuell dürfte in der Tat gut realisierbar sein. Halt nen Cronjob der die externe IP holt, prüft ob sie neu ist und ggf. an ein Script beim Server sendet.
Oder noch einfacher, was jedoch eine höhere Belastung des Zaiendo-Servers nach sich ziehen würde: Vom Cloudserver aus ein geheimes Script, dessen Name nur du kennst (oder halt mit htaccess), per Cron aufrufen. Das Script selber speichert nur die IP des Clients in eine Datei oder Datenbank oder was auch immer.
I'm sorry, Dave. I'm afraid I can't do that.
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#7
Moin, ich hatte an die zweite Lösung gedacht. Der Cloudserver ruft http://domain.com/verzeichnis/scriptname....XXX.XX.XX auf, der Domainserver nimmt sich die IP, speichert sie im Cache oder in der DB und gibt auf Anfrage an http://domain.com/verzeichnis/script2.ph...dhash=YYYY die IP-Adresse wieder raus.

Muss man natürlich entsprechend absichern. Belastung dürfte extrem gering sein, da verbraucht der GoogleBot mehr Traffic...
[Bild: zaiendosig.php]
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#8
Soo, ich habe mittlerweile eine ownCloud installiert.

Insgesamt zwar das, was ich wollte, allerdings noch nicht voll funktionsfähig. Zum Beispiel synchronisiert zwar die kostenlose Android App die Inhalte auf dem Server prima, der Windows Client dagegen lädt nur hoch aber nicht herunter.

Mal sehen ob sich da noch etwas tut, ich habe mal einen Bug Report eingereicht.
[Bild: zaiendosig.php]
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#9
moin lennart,
auch ich habe mich mit 5 leuten an der owncloud versucht, bin mittlerweile bei der alpha 5.x via git gelandet... leider scheint auch diese version immernoch extrem buggy zu sein. es ist z.B. nicht möglich vernünftig dateien oder ordner umzubenennen. sofern man alleine darauf zugreift, alles kein problem - aber zu fünft ist das teil einfach nicht einsetzbar. auf der anderen seite, soetwas mal eben selber zu programmieren ist denke ich zu zeitaufwendig, dann lieber bei dem projekt von owncloud mitwirken (oder abwarten bis neue versionen released werden).
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#10
hm, das Thema hab ich ja garnicht mitbekommen, meine zwei einschübe wären:
1. Im Server niemals Raid0, dann eher Raid10, da die Festplatten länger laufen ist die Ausfallwahrscheinlichkeit viel höher, als beim normalbetrieb! - wenn das Geld nicht für 4 Platten reicht einfach zwei getrennte Wink

2. Gibts von Ubuntu nich auch ein Server-OS? wie würd sich sowas machen? Du bist doch Programmierer, kannst dir ja ne Android-App schreiben Big Grin oder nen ftp-Server machen und dann via "Astro" o.ä. auf die Dateien zugreifen ...
[Bild: logo_raceyard_formular_student-01.png]
Raceyard @ Facebook
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