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Opel bzw GM bald pleite?
#1
Hi Leute,
ich wollte mal wissen was ihr davon haltet das jetzt Opel warscheinlich bald ca 1 Milliarde € als Stütze bekommen soll damit sie nicht wegen GM nicht pleite gehen.
Was haltet ihr davon.Confused
Computer dienen uns zur Lösung von Problemen, die wir ohne sie nicht hätten.
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#2
Naja,
dass die nun Geld vom Staat kriegen ist schon richtig. Die sollen sich mal von GM ablösen und eigenständig agieren.
[Bild: signatur-streifenhoernchen.png]
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#3
Nun ja... wenn es heute Opel ist, wer wird es dann morgen sein?

Allerdings wäre es auch mies wenn so viele Arbeitsplätze verloren gehen würden.
Man muss meiner Meinung nach sicherstellen, dass das Geld nicht nach USA fließt, dann wäre eine Bürgschaft meiner Meinung nach in Ordnung.
[Bild: zaiendosig.php]
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#4
Opel und GM sind glaub ich zu stark verwoben, Opel kann sich nicht so einfach lösen, ausßerdem schuldet GM Opel noch 2 Milliarden Euro. Ich muss Lennart Recht geben: Das Geld für Opel darf nicht an GM weiterwandern und nur für deren überleben sorgen. Die Milliarde sollte bei Opel bleiben.
I'm sorry, Dave. I'm afraid I can't do that.
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#5
Ich finde es löblich das der Staat hilft, aber GM darf (da stimme ich Patrick und Lennart zu) keinen Cent sehen!
GM hätte sich denken können, dass ihre Spritfresser am momentanen Markt (hohe Benzinpreise, umweltbewusste Kunden) nicht mehr ankommen. Wer kauft heute denn noch einen Hummer, wenn er damit in keine Umweltzone kommt?!

Ich fand es auch gut das der Staat den Banken aus der Krise helfen will, immerhin geht es um das Geld der Deutschen Bürger, aber die Aufsichtsräte und Bankenchefs sollten bestraft werden, die Krise war zwar unausweichlich aber man konnte sie kommen sehen und Schadensbegrenzung einleiten können, stattdessen wurde weiter in Immobilien investiert und schon tote Banken mit Krediten in Milliardenhöhe versorgt.
Aber anstatt die Aufsichtsräte und CO für ihre Dummheit büsen, bekommen sie Millionenabfindungen! Das ist eine Unverschämtheit.

Sorry wenn ich vom Thema abgekommen bin, aber das musste mal gesagt werden.


Edit: Mir ist gerade aufgefallen, das im Themennamen ein kleiner Fehler ist, es soll sicherlich "Opel BZW GM" heißen oder? Kann man das ändern?
Alle Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen der allgemeinen Belustigung.
[Bild: sysp-94196.gif]
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#6
Meiner Meinung nach, und das ist in diesem Fall die Meinung eines Opel fahrers ;-), sollte sich GM schnellstmöglich auf eines der vorliegenden Angebote einlassen und Opel verkaufen. Erst das ermöglicht doch dem Deutschen Unternehmen Opel in der Form bestehen zu bleiben und die Unterstützung zu erhalten die es benötigt.

So lange GM die Finger im Spiel hat wird das nichts werden. So sehe ich das zumindest. Das die Amerikaner kein Auge für die Gegebenheiten anderer Länder haben (außer es handelt sich um ein Land das Öl fördert *hust*) ist denke ich kein Geheimnis. Davon abgesehen versucht GM in meinen Augen sich über die deutschen Gelder lediglich selbst zu retten und nicht Opel. Opel ist denen doch prinzipiell völlig egal.

Aber Meinungen können ja verschieden sein und niemand muß mich dahingehend unterstützen ;-)
Was auf die Ohren? Gute Musik gibts bei Chaos-Radio-Nord
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#7
Es gibt Angebote Opel zu kaufen? Confused
Habe ich bislang gar nicht mitgekriegt, kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

Bin auch der Meinung, dass man Opel unterstützen sollte, aber nur wenn man dadurch GM nicht unterstützt.
Wie ist das eigentlich- bei der Bürgschaft- kriegt der Staat das Geld wieder?
Bürgen heißt ja eigentlich leihen und wenn das Unternehmen trotz Bürgschaft das Zeitliche segnet, wird nichts zurückgezahlt.
Und dadurch bleibt es nachher am Steuerzahler hängen...
WEBMASTER- Wir rocken das Internet!
Knuddel euch alle ganz doll! [Bild: sascia_sig.gif]
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#8
(21.11.2008, 14:12)Sascia schrieb: Bin auch der Meinung, dass man Opel unterstützen sollte, aber nur wenn man dadurch GM nicht unterstützt.

Ich bin der meinung das man der Bevölkerung hier wiedermal das Bedrohungsszenario vorgaukelt wieviele Arbeitsplätze verloren gehen würden.
Fakt ist aber das in den letzten 10 Jahren alle Arbeitsplätze bei Großkonzernen verloren gingen, wärend man den freien Markt propagandiert hat.

Die Krise ist direkt eine Folge ungezügelter freier unkontrollierter Marktwirtschaft in der wenige Große alle anderen verdrängen, dann auch noch preisabsprachen machen und die Bürger um ihr sauer verdientes Geld bringen. In guten Zeiten senken sie weder Preise noch erhöhen sie die Löhne, in Schlechten Zeiten nehmen sie diese als Ausrede damit alles so weiter geht.

wenn ihr mich fragt, wird der Bevölkerung jede Menge Unsinn eingeredet und immer wieder ein Bedrohungsszenario aufgebauscht das absolut quatsch ist.

Mein bäcker um die Ecke kriegt keine Kredite, ich bin leider auch kreditunwürdig, nicht weil wir schlechte Wirtschafter sind, sondern weil wir nicht mit nem goldnen Löffel geboren sind.
Aber mein Bäcker mischt mir kein Genmais ins Brot, er sorgt sich um seine 3 Angestellten, er erpresst keine Milchpennys aus den Bauern und wenn alles gut geht, ist er auch noch mein Kunde. Wir haben auch keine Aktien, unsere süssen kleinen Unternehmen haben nur einen Fehler, sie gehören uns und nicht irgend einem Großkonzern.
Deswegen haben wir keine nervige Fernsehwerbung, verschicken keinen Spam, installieren keine Viren oder Dialer bei unseren Kunden und sammeln auch keine "Bewegungs- und Kaufprofil-Daten".
Wir sind das was man nette Nachbarn nennt, was man früher liebevoll den Tante Emma Laden nannte. Wir sind die, die Arbeitsplätze schaffen, einen hier, einen dort aber es läppert sich.

Ich würd zugern meine Mrd. bei Merkel einfordern, schon um es einmal vom
Balkon auf eine Menschenmasse zu werfen. Ich denke das würde den Binnenmarkt mehr beleben als es jenen in den Ar**** zu schieben die eh schon genug haben. Dafür darf merkel auch gern mein managergehalt bestimmen. bis ich mal bei ner halben Mio bin dauert es nämlich noch nen paar Jahre...

Wer Erhard den Vater des Wirtschaftswunders mal ernsthaft gelesen hat
würde feststellen, das er die freie Marktwirtschaft unter sozialen Regeln propagiert hat und von neoliberalen Leuten regelrecht ins gegenteil verkehrt wird. auch die ideen und errungenschaften im osten waren zwar
gut, aber da sie ja vom Klassenfeind kamen, musste alles schlecht gemacht werden um ne Stasi 2 zu schaffen, gegen die der Osten ne hampelmanntruppe war.

ich würd euch vorschlagen sich das mal durch den kopf gehen zu lassen.
früher hat opel häuser für seine arbeiter gebaut, da war man ein stolzer opelaner. heute zählt nur noch leistung und druck. wieviel menschen daran
zugrunde gehen ist einem großkonzern relativ egal. deswegen wäre es gut
wenn wieder mehr regeln für die großen gelten würden und das durchaus
mit der konsequenz der verstaatlichung als kleinunternehmer wegen sonnenschirme, impressumspflicht oder sonstiger idiotischer verwaltungsmaßnahmen abzustrafen.
mehr staat für die großen, weniger für die kleinen, das fördert das lokale unternehmertum und hilft am ende auch jedem steuerzahler, auch dem opelaner.
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#9
Da ist definitiv was Wahres dran.
Die großen Konzerne übernehmen alles und jeden, die Tante Emma-läden sind der wohl beste Beweis dafür.
Gerade bei den Banken regt es mich auf- jahrelang soll sich der Staat nicht einmischen und wenn sie dann alles in die Sch*** geritten haben soll der Staat, der selbst genug Schulden hat, nun Beistand leisten- auf Kosten der Bürger selbstverständlich.

Allerdings muss ich zugeben, ich sehe keine Möglichkeit, den großen Firmen irgendetwas vorzuschreiben oder dergleichen.
Man müsste mal über ein komplett neues System nachdenken, es gibt ja einige Leute, die sagen man bräuchte eine neue Revolution.
[Bild: zaiendosig.php]
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#10
Ich denke man hat den Leuten sehr viel Blödsinn eingeredet.
Als in Argentinien 2002 der Staat pleite ging und die Banken die Konten einfroren hat der Staat seine Richtung radikal geändert und Banken verstaatlicht. Überall in Südamerika orientiert man sich nicht mehr Liberal sondern Sozial. Seitdem geht es da aufwärts. Südamerikas Länder allen vorran das böse böse charves-regime haben eine stark abnehmende Staatsverschuldung seitdem sie Großkonzerne wieder in den staat überführen. für die weltbank sind sie genauso kreditunwürdig, wie wir für unsere banken. das ist sozusagen die monopolistische abstrafungsmethode.

Deswegen hetzen unsere und amerikanische Medien auch so stark gegen Südamerika und seine sozialisten-regime. wir wissen ja schliesslich wie böse
sozialismus ist. (deswegen stehts als ziel im spd-parteiprogramm Autsch )

Zum Vergleich: Deutschland hatte 2006 mehr Schulden als Kanada und man beachte mal die Größenverhältnisse. Vor uns lag nur noch die USA und Japan. Dieser winzige fliegenschiss-große staat auf der landkarte hat den halben Tsunami in Sumatra bezahlt....
Dieses ganze höher, weiter, schneller geht wie bei Spitzensportler auf unsere Knochen und auf unsere psyche bis wir es völlig normal finden, mehr steuern zu zahlen als je ein sklave gezahlt hat. damit merkel ne visagistin hat!

Unsere Krankenkassenkosten explodieren nicht weil wir so extrem krank sind, sondern weil die Pillen immer teurer werden. Unsere Strom- und Telekomkosten explodieren nicht weil wir mehr verbrauchen - das tun wir definitiv nicht - sondern weil es Konzerne so wollen.
Es gibt Gesetze die diese Strompreiserhöhungen verbieten könnten, na und wendet sie irgendwer an ? nein weil jeder glaubt die gibts nicht.

Und während Opel Geld kriegt, legt Mercedes nen Grundstein für nen neues Werk in Ungarn - wohlgemerkt am gleichen Tag. Dafür wird Bremen abgehalftert. In 2 jahren ist die bude da dicht !
Hier dagegen wird die Autoindustrie allgemein schon mit stehenden Bändern
zelebriert. da geht nen kleiner Campingwagen-hersteller pleite, schon wird der dutzendfach als Beleg demonstriert - wochenlang!
Campingwagen sind sowas von out, der wäre eh pleite gegangen weil er den trend verschlafen hat, passt aber hervorragend zum jammern.
Im jammern sind unsere Lobbyisten riesig, nur beim Lohnzahlen und Gewinn mit Bürgern teilen harperts gewaltig. Da wird die Keule der Arbeitslosen rausgeholt.
Und Oberlobbyist Werner von (Un-)sinn vom Ifo-Institut hat auch gleich die passende Statistik dazu gefälscht.

Der Weg aus der verfahrenen Situation kann nur eine Trennung von Staat und Wirtschaft sein, Lobbyisten dürfen keine Gesetze stricken. Drastische Strafen bis zur vollen Verstaatlichung wären tatsächlich real machbar - unzwar gesetzeskonform. Wir haben nämlich entsprechende Gesetze, unsere Väter haben dies ganz bewusst so vorgesehen, sie werden nur für Großkonzerne von gekauften politikern ausser Kraft gesetzt und staatliche Kontolleure quasi abgezogen um buschhecken nachzumessen. Deshalb ist die Aufklärungsrate von Wirtschaftsverbrechen unter 3%, die von Bürgern liegt bei weit über 90% und in der allgemeinen statistik sind wirtschaftsverbrechen einfach mal so rausgenommen. Kein wunder wenn man nichts aufklärt ist halt nichts da.
Raubkopierer sind verbrecher, wer klaut denn hier und lässt wasser, bodenschätze, zellen, tiere und pflanzen patentieren? Bezahlen wir bald lizenzgebühren wenn waldi mal folgenreich fremd geht? ja lächelt nur,
aber das liegt alles schon in deren schublade...
die telekom wollte die farbe magenta schützen, microsoft das wort
explorer. eine privatisierung von kulturgut, von sprache am liebsten vom
denken...

Wir brauchen nicht machtkonzentration sondern eine förderung unseres wirkliches brachliegendes potential, die vielen kreativen menschen die angeblich so ungebildet sind. Naja das meisste in der welt ist von laien erfunden worden...

wir brauchen keine riesigen Firmen retten, davon können tausende tante emma läden selbst energiesparende autos bauen oder pillen erfinden.

Und wir brauchen Menschen die nicht blind alles glauben was ihnen
medienkonzerne mit durchaus eindeutigen motiven ins ohr blasen.

glaubt diesen medialen bedrohungsszenarios kein wort mehr. alles taktische lügen zur manipulation der steuerzahlenden masse namens Volk.
lasst diese leute nicht mehr mit eurem geld arbeiten, holt es runter von den banken...
ach so, ps: dafür gibts überall handfeste beweise, die sind nur sooo breit gestreut das sie kaum jemand zusammen überblickt.
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