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Ein Mann will Urlaub haben, er beschließt, verrückt zu spielen. Am nächsten Tag hängt er sich an die Bürodecke und schreit: "Ich bin eine Glühbirne!" Fragt seine Kollegin, was mit ihm los ist. Er erklärt alles. Kurz danach kommt der Chef herein und sieht seinen Angestellten an der Decke hängen und schreien, dass er eine Glühbirne sei. Er sagt: "Sie sind wohl verrückt, machen Sie Urlaub bis Montag!" Der Angestellte geht. Seine Kollegin folgt ihm. Fragt der Chef: "Wieso gehen Sie denn auch?" Kollegin: "Ohne Licht kann ich nicht arbeiten!"

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Linux und andere Windowsalternativen
#1
Windows ist ja ne nette Sache und seit 7 mag ich es sogar richtig, aber trotzdem braucht man auch mal was anderes sei es aus Sicherheitsgründen, Designgründen, Spaßeshalber, Kostengründen, Legalitätsgründen, Langeweile, Softwaregründen oder anderes. Auf meinem Laptop läuft das beliegende Windows XP (Vista Business war auch bei, allerdings immer bei der Hardwareerkennung abgestürzt, deswegen gelöscht Big Grin ), aber ich suche immer nach einem System das z.B. mehr/anderes Designschnickschnack mitbringt. Mittlerweile wurde schon einiges getestet, meist kommt der Laptop oder VirtualBox zum Einsatz.

openSUSE:
Sehr umfangreich, aber ein Bastelsystem mit vielen nicht wirklich stables. Eigentlich sämtliche Software läuft unter SUSE. Softwareinstallation ist weder total einfach noch unheimlich schwer. Insgesamt nicht als Einsteigersystem bzw. als System auf dem auf Anhieb alles klappt zu betrachten, aber trotzdem ein Vollständiges Großsystem.
Btw, es gibt unter http://susestudio.com/ die Möglichkeit sein eigenes Suse zusammenzubacken, allerdings ohne proprietäre Software.


Mandriva:
Gibt es in verschiedenen, recht unterschiedlichen, Versionen (s. Artikel). Mandriva One bringt erfreulicher Weise den Flashplayer mit, das erspart Installationsarbeit. Gegenüber Mandriva Free denke ich zu empfehlen, weils nicht so überladen ist. Interessant sind auch die wirklich gut funktionierenden Desktopeffekte, wie der Würfel mit 3D-Fenstern etc.
Hat bei mir gut als Zweitsystem gedient. Smile


EasyPeasy:
Basiert auf Ubuntu und ist eigentlich für Netbooks gedacht, funktioniert aber auch gut auf Laptops und (Virtuellen)PCs.
Es wird kein "normaler" Desktop sondern eine spezielle Oberfläche genutzt, die Bedienung ist einfach, auch für absolute Neueinsteiger. Interessant ist auch, dass der Flashplayer, Skype und viele Codecs für Audio und Video mitgeliefert werden. (Jaaaa, unter Linux ist das abspielen von MP3s gar nicht so üblich, hat mich unter Suse mal eine Stunde Zeit gekostet)
Alle weiteren Infos gibts im Artikel/Review
Dient mir momentan gute Dienste als Zweitsystem.
(Ubuntu Netbook Remix ähnelt EasyPeasy sehr, bringt aber keine proprietäre Software/Codecs mit)

Jolicoud:
Ebenfalls ein Netbooksystem mehr auf Webanwendungen spezialisiert, funktioniert aber natürlich auch alles andere mit. Schickes Design, aber bei mir weder auf dem Laptop noch in VirtualBox flüssig lauffähig. Auf einen Klich reagiert das System erst nach bis zu 20 Sekunden.
Definitiv Interessant für jedermann allerdings, weil es einfach unter Windows installiert werden kann und sich in den Windows Bootmanager einbindet, ebenso kann es unter Windows wieder deinstalliert werden. Eine eigene Partition braucht es nicht und kann so also einfach mal ausprobiert und bei nichtgefallen gelöscht werden.


Linux Mint:
Auch Ubuntu basierend. Läuft momentan in VirtualBox auch mit 1GB recht schnell. Sieht für mich eigentlich wie ein kleines OpenSUSE aus, bringt eben nicht so viel Software wie Suse, aber dafür ebenfalls Flashplayer, MP3-Codec und ähnliches mit.


MenuetOS:
Das Problemkind. Basiert nicht auf Linux, sondern ist komplett neu in Assembler geschrieben und passt auf eine Diskette. Das Problem ist, dass ich kein Diskettenlaufwerk und erstrecht keine Diskette habe. Alles andere wird schon problematisch. Vom USB-Stick will es nicht booten, die Imagedatei ist laut Windows fehlerhaft (kann nicht gebrannt werden) und in VirtualBox bekomme ich nur die 32Bit-Version mit 256 Farben zum laufen.
Schade eigentlich, denn es bootet sehr schnell und man kann DVDs, Filme und Musik abspielen, obwohl es ein Minimalsystem ist.
Die verschiedenen Pakete, Versionen und Mirror machen es einem nicht viel einfacher das System zum laufen zu bekommen, vorallem weil keine Tutorials zu finden sind.

Das sind meine getesteten Alternativen und ich würde mich über Ergänzungen von von euch getesten Alternativen freuen. Smile

Momentan lade ich noch Gobo Linux und FreeBSD runter, mal schauen was die so sagen. Smile

Edit: Wenn ihr fragen habt könnt ihr natürlich auch gerne fragen. Wink
I'm sorry, Dave. I'm afraid I can't do that.
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#2
Dann würde ich dir mal raten, Ubuntu auszuprobieren. Basiert auf Linux.
Ich hatte es, wo mein Windows nicht mehr startete. Die Benutzeroberfläche ist fast wie WIN angeordnet und sehr einfach zu bedienen Smile
Signaturbild zu groß. Daher gelöscht. Das Forenteam Smile
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#3
Danke für deine Beschreibungen!
Ich wollte eig immer wieder weg von Windows - habs aber nie gepackt, mal ein Linux auszuprobieren. Jetzt ist Win7 so gut geworden & ich daran gefallen gefunden... naja - mal gucken - vlt pack ichs spasseshalber trotzdem mal^^
greets
mr.tommi
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#4
Schöne Liste, herzlichen Dank gamer94!

Was ich noch ausprobiert hatte war Cent OS (läuft auch auf den Webservern von Zaiendo etc).

Für Privatbenutzer bringt es auch einiges mit, schöne Oberfläche, relativ Windows-like, mit GRUB Bootloader.
Bringt ne Menge Software mit, auch Spiele. Die Grafik ist aber bescheiden.

Gibts als 32 und 64bit System.
[Bild: zaiendosig.php]
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#5
Also ich wüsst einfach gern wieviel man dann mit so nem Linux wirklich machen kann. Ich bräucht zum Beispiel auf nem Lappi diese Programme hier:
  • Mailprogramm (Thunderbird am Liebsten)
  • Browser (Firefox)
  • GIMP
  • OpenOffice

Sims oder solche Spiele sin ja mit Linux gar nich möglich oder doch?

Danke für eure Antworten *knuddel*
WEBMASTER- Wir rocken das Internet!
Knuddel euch alle ganz doll! [Bild: sascia_sig.gif]
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#6
Thunderbird: Klappt
Firefox: Klappt
GIMP: Klappt
OpenOffice: Klappt
Eigentlich sind bei allen Linuxsystemen alle Programme vorinstalliert, bis auf Thunderbird, stattdessen ist meist Evolution Mail drin, was Thunderbird allerdings vom Aufbau sehr ähnelt. Thunderbird nachzuinstallieren sollte allerdings auch kein großes Problem darstellen.

Sims... Joa, mit playonlinux soll es angeblich ganz gut laufen (ich gehe von Sims 3 aus). Grafikkartentreiber mit 3D-Unterstützung ist je nach Distribution manchmal ne lustige Sache. Hat mich schon oft zum Verzweifeln (neuinstallieren) gebracht, wobei ich nicht weiß wie gut sich der Linuxsupport von AMD und Nvidia entwickelt hat.
I'm sorry, Dave. I'm afraid I can't do that.
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#7
Ich wundere mich etwas wieso Debian und RedHat nicht in der Liste stehen? Sind doch mit Ubuntu am weitesten verbreitet.

Hast du mehr Informationen zu playonlinux? Das würde hier sicher einige sehr interessieren.
Danke, dass du dir diesen Beitrag durchgelesen hast. Bei Fragen kannst du mir eine PN schicken. Bewerte mich!
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#8
playonlinux habe ich nie probiert, da ich immer Windows zu verfügung stehen habe. Blush
Debian und RedHat stehen nicht in der Liste, weil ich sie bisher nicht ausprobiert habe, wenn du Erfahrungen damit gesammelt hast, immer her mit den Infos. Smile
I'm sorry, Dave. I'm afraid I can't do that.
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#9
Mir fällt gerade auf: RedHat habe ich ja letztendlich ausprobiert (welches btw schon seit 7 Jahren nicht mehr weiterentwickelt wird), da Mandriva/Mandrake darauf basiert. Außerdem habe ich heute PCLinuxOS (basiert auf Mandrake) ausprobiert.

Folgendes ware heute dran:

FreeBSD:
Ich hab's nicht zum laufen bekommen. Egal ob in der virtuellen Box oder auf meinem alten Rechner. Keines der drei CD/DVD Laufwerke wurde erkannt (anfangs klappts, aber wenn Dateien kopiert werden, klappts zusammen) und per FTP ging es auch nicht. Schade Sad
Ansonsten ist die Installation nicht so einfach wie bei anderen Systemen, aber mit einem kleinen Tutorial ohne weiteres zu bewältigen. (Bis zu einem bestimmten Punkt eben)

Debian:
Nur freie (ich nenn's mal alternative) Software enthalten. Nichtmals Firefox ist dabei. Proprietäre Software und Codecs folglich erstrecht nicht. Robustes Grundsystem, aber einen wirklichen Sinn sehe ich nicht. Kein erkennbarer Vorteil gegenüber anderen. Manche mögen freie Software pur vielleicht gut finden, mir gehts aber spätestens dann auf den Wecker, wenn ich nichts bei Youtube sehen kann. Per Softwarecenter kann man es auch nicht einfach installieren und die Adobeseite war down. Sad
Fazit: Nur was für Freie Software Sympathisanten

Damn Small Linux (DSL):
Knuffige, Knoppixbasierte Linux-Distribution. Image ist nur 50MB groß und es startet recht schnell, allerdings ist keine wirklich brauchbare oder neue Software enthalten, nur geeignet, wenn man mit einem alten PC surfen will. Die Oberfläche hat absoluten retro Style. Wink

Fedora:
Auf das nötigste beschränkt, kaum Softwareausstattung, aber schickes (wenn auch einfaches) Design. Man kann recht gut mit arbeiten, aber eine wirkliche Windowsalternative ist es nicht, da man halt eine Menge nachinstallieren muss.

GoboLinux:
Teils interessant, teils Müll. Definitiv innovativ, praktisch und Umsteigerfreundlich ist die Ordnerstruktur. Es gibt nicht mehr die ganzen ewig verschachtelten Ordner mit kryptischen, für nicht-IT-Experten unverständlichen Kurznamen, sondern ganz einfach: Jedes Programm bekommt sein Verzeichnis, die Benutzer haben ein Verzeichnis, die Laufwerke eins.
Schade hingegen, dass nur sehr wenig Programme ohne weiteres installiert werden können. Das geht dafür aber sehr einfach (Ich hab den Flashplayer mal probiert): Man läd ein "recipe" von der Herstellerseite runter und installiert es per Konsole mit "Compile XYZ.tar.gz". Ebenfalls blöde ist die KDE-Oberfläche. Keine Netzwerkverwaltung, schlechte Monitorerkennung, überdimensionierte Fenstertitel... Merkwürdig, aber verkaftbar: Man muss erstmal startx eingeben um die grafische Oberfläche zu starten. Warum der X Server nicht automatisch gestartet wird ist mir ein Rätsel. Runterfahren aus der grafischen Oberfläche raus geht auch nicht, anscheinend nur mit den eingerosteten Konsolenkenntnissen möglich: "shutdown -h now"
Würde es mehr Software und Gnome statt KDE geben, würde ich das System definitiv installieren.

PCLinuxOS:
Basiert auf Mandriva. Tolles, dunkles, hochwertiges Design. Proprietäre Software (Skype, Flash, MP3-Codec) sind natürlich da dabei, ist ja 'n Mandriva Derivat. Wink
Gut, Softwareinstallation könnte was einfacher sein, vielleicht etwas viel vorinstallierte Software... Aber ansonsten eine tolle Distribution. Smile

Ubuntu:
Vollwertiges, hübsches System. Schlankes Design, gute Softwareausstattung. (bis darauf, dass Gimp fehlt Wink )
Besonders toll finde ich die Integration von Chat und Mailsoftware in die Taskleiste und die 2GB kostenlosen Onlinespeicher sind auch praktisch, da sie sich als normaler Ordner nutzen lassen.
Auch ein uneingeschränkt empfehlenswertes System.

Soviel zu diesem Thema,
gamer94 Flasher
I'm sorry, Dave. I'm afraid I can't do that.
Antworten
#10
Wieviel Zeit musst du haben dass du die alle so schön testen kannst? Big Grin

Danke dir für die Informationen, spiele momentan mit dem Gedanken, mein Laptop auf ner Zweitpartition mit Linux zu bestücken, tendiere am ehesten zu Ubuntu. Bringt das eigentlich den GRUB Bootloader mit?
Wie schwer fiel dir denn die Linux Deinstallation, bei Cent OS hat es ne ganze Weile gedauert bis ich das aus den Bootsequenzen wieder raushatte...
[Bild: zaiendosig.php]
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